Mittwoch, 28. Januar 2015

Bewusstseinssprung durch Radioaktivität

Ein Bewusstseinssprung durch Radioaktivität?


Alte und neue Schreckgespenster
Der wunderschöne erste Tag des Jahres 2015, war ein ganz besonderer Tag für mich, denn ich habe heute eine wirkliche innere Wende geschafft, die ich mir lange nicht mal vorstellen konnte. Sicher verblüffend, denn es entstand alles ganz banal aus ein paar fast beiläufigen Sätzen, am Ende eines langen Artikels, in einer Rohkostzeitschrift, auf irgend einem Kompost-Klo, beim (Verzeihung) kacken. Ich bekam eine Idee, die Radioaktivität einmal ganz anders zu betrachten.
Die Radioaktivität, war schon immer so ein unheimliches Schreckgespenst für mich gewesen. Sie verkörperte vielleicht meine Angst vor einer großen unbekannten bösen Macht, die sich scheinbar überall auf der Erde verbreitet hatte. Sie hatte etwas magisches und übermächtiges an sich, vielleicht weil sie weder greifbar noch sichtbar ist, aber eben doch so überaus tödlich ist für unser Leben. Diese Angst war wirklich furchtbar, doch früher begriff ich noch nicht so recht, das wir alle eins sind, und betrachtete das Weltgeschehen als etwas furchtbar bedrohliches außerhalb meines Selbst, doch dazu später.


Der erste Super-GAU
Im April 1986, als die radioaktive Wolke von Tschernobyl gerade über Deutschland war, dachte ich wirklich das sei unser aller Ende. Es flüchteten damals viele meiner Freunde kurzerhand in andere Länder. Doch ich kam ausgerechnet gerade an diesem Tag von einer langen Reise aus Portugal zurück. Ich verlor, mit meinen damals 22 Jahren, wenn auch nur für ein paar Tage oder Wochen, schon all meine Hoffnung für irgend eine Zukunft. Ich nahm wirklich an, dass uns allen bald die Harre ausfallen werden und wir dann alle recht bald schon an irgend einem Krebs sterben würden.
Für mich war damals klar dass die Radioaktivität die genetische Struktur der DNA durchschießt und so Informations-Löcher entstehen, die daraufhin entartete Zellen entstehen lassen. Und all diese teilweise absurden Bemühungen in den 80er Jahren, die rapide steigenden Krebsraten zu erklären, kamen mir nur noch wie plumpe Ablenkungsmanöver der Atommaffia vor. Damals war dann plötzlich alles krebserregend: Rauchen, Autoabgase, Pestizide, Asbest, Chips, ja sogar Haare föhnen.... Für mich gab es aber immer nur eine einzige plausible Erklärung.
Nun sei es drum, wir leben fast alle bis heute noch, die Krebsraten sind zwar weiterhin enorm angestiegen, aber den Meisten scheint die Strahlung doch nicht allzuviel anhaben zu können. Radioaktive Bestrahlung wird ja selbst in der Krebstherapie erfolgreich angewendet... Hatte ich mich etwa doch geirrt?
Erst jetzt wurde mir klar, dass dieser innerliche Schock von damals mich bis zum heutigen Tag zutiefst geprägt hatte. Seit dem Atomzeitalter schwebt doch die ständig ansteigende Radioaktivität auf diesem Planeten über uns wie ein Damokles-Schwert. Keiner weiß heute wirklich wie schlimm es wirklich ist. Sei es nun von den Überresten der über 2000 Atombombentests, oder die Zeitbombe des ins Meer verklappten hochradioaktiven Atommülls, von der bis heute noch ungelösten End-Lagerung ganz zu schweigen. Sei es wegen der vielen großen, kleinen und geheimen Störfälle und Katastrophen in den weltweit mittlerweile 429 (!) Kernkraftwerken, oder durch die steigende Nutzung von Bestrahlungen in der Medizin, und auch in der Lebensmittelindustrie. Spätestens jetzt, in dem bis heute andauernden Super-GAU in Fukushima werden wir der Radioaktivität einfach nie mehr entkommen können. Das schlimmste war war für mich, als hätten wir mit der Kernenergie ein unlöschbares Höllenfeuer hier auf Erden entfacht. Für mich lebten wir all diese Jahre schon in einer bereits verlorenen Welt, und ich sah keinen wirklichen Ausweg.


Radioaktivität einmal ganz neu betrachtet
Diese Idee die ich da jetzt so beiläufig las, ist ja nun nicht wirklich neu, auch nicht mal für mich. Ich habe das sicher schon irgendwann einmal irgendwo gehört. Doch ich habe es einfach als eine idiotische Idealisierung von irgendwelchen spirituellen Spinnern abgetan: Radioaktivität als Energielieferant für eine weltweite spirituelle Transformation unserer Spezies, die uns dann ein Überleben auch in einer verstrahlten Zukunft ermöglichen soll.... Das war mir dann doch ein wenig zu sehr fantastisch. Schließlich bin ich Mechaniker und neige dazu auch eher „wissenschaftlich“ zu denken. Ich bin eben so erzogen worden....


Eine schwere Krankheit veränderte mein Denken
Doch mein eigenes Leben sollte eine große Wendung bekommen. Ich war vor zwei Jahren schwer an einem Guillain Barre Syndrom erkrankt, und durch ein Nahtoderlebnis hat sich mein ganzes Weltbild und mein Begriff von Realität sehr stark verändert. Seit dem habe ich absolut keine Angst mehr. Das große, magische Böse ist einfach verschwunden. Und ein tiefes Vertrauen in die Unendlichkeit des Lebens ruht seit her tief in meinem Herzen. Meine Welt wurde durch eine allgegenwärtige aber dennoch neue Dimension erweitert: Der Ewigkeit. Ich durfte auch erkennen das wir alle eins sind. Dass Materie, Zeit und Raum nicht so existieren, wie wir das sonst normalerweise und natürlicherweise annehmen. Alles ist Energie, alles ist dieses weiße liebende Licht, welches von all den Grenzgängern schon so oft beschrieben wurde, und alles ist durchdrungen von den Informationen des gesamten Universums. Materie, Zeit und Raum sind nur Schöpfungen dieses Informationsfeldes, oder anders ausgedrückt des Bewusstseins all dieser Informationen. Denn hier erkannte ich erst jetzt den Ursprung des Bewusstseins selbst. Das Universum ist vermutlich selbst wie ein riesengroßes Gehirn! Auch die Physik stößt heute schon ihre Nase an vergleichbare Ideen. Allem voran die Quantenforschung. Sie hat hier doch schon sehr erstaunliches über unsere Realität zu Tage gebracht.


Die Illusion der Zeit
Ich weiß das alles ist richtig harter Tobak und sicherlich schwer zu begreifen, doch ich habe dort eine viel realere Realität erfahren als diese hier auf Erden. Das alles war auch für mich nicht leicht zu verarbeiten. Dort wo ich war gab es einfach keine Zeit, sondern alle Zeit war immer gleichzeitig da. Und es kam mir als das natürlichste der Welt vor. Ich begriff das unser Bewusstsein immer da sein wird, das es dieses schreckeinflößende „Nichts“ gar nicht gibt. Mir wurde klar, dass es keinen Tod gibt, bei dem einfach alles aufhört. Es wird für uns alle weiter gehen. Vielleicht nicht für uns als die Person die wir heute sind, aber auf jeden Fall als unser Bewusstsein. Unsere Körper sind nur wie Transmitter die diesem Bewusstsein all diese materiellen Möglichkeiten verschafft. Der Tod des Individuellen ist nur eine Tür durch die wir alle gehen werden, und durch die schon alle Menschen und Lebewesen gegangen sind, die vor uns lebten..... und eben erstaunlicher Weise auch schon alle nach uns!!!
Doch das Allerwichtigste: Wir sind alle eins, es gibt in Wirklichkeit keine Trennung, denn es gibt nur EIN Bewusstsein, aus dem wir alle hervorgegangen sind und wieder zurückkehren werden. Selbst Gott sagte es schon damals in der Bibel: Ich bin der ICH BIN. Oh Schreck, schon wieder so ne Guru-Predigt.... ja scheiße, stimmt!
Also lieber nochmal alles von vorn..... Darf es diesmal ein wenig mehr „wissenschaftlich“ sein? Oder sollte ich vielleicht sagen, etwas mehr „spekulativ“? Denn was heutzutage die Wissenschaftler von sich geben, wird ja auch immer lustiger und absurder. Doch dazu später noch mehr.


Licht und Radioaktivität
Hier mal ein paar grundlegende Gedanken: Ohne die Sonne gäbe es ja gar kein Leben auf diesem Planeten. Sie ist der Energielieferant Nr.1 und liefert uns Wärme, Licht und all die Energie, die dieser Planet braucht, um all dieses Leben auf ihm zu beherbergen. Die Sonne ist also in gewisser Weise unsere kosmische Mutter. Nicht umsonst wurde sie in früheren Kulturen als Gottheit verehrt. Sie hat uns Lebewesen geboren und ernährt uns jetzt mit ihrer Energie als einzigste, wohl auch noch für lange Zeit. Die Sonne ist aber, wie alle anderen Sterne auch, ein gigantischer Fusions-Reaktor, der dabei soviel Energie umsetzt, dass trotz den gewaltigen 150000000Km Abstand noch so viel Licht und Wärme bei unserem Staubkörnchen Erde davon ankommt. Dabei erzeugt natürlich auch die Sonne Radioaktivität. Hier ist die Radioaktivität also etwas völlig natürliches, eine natürliche Begleiterscheinung dieser universellsten Energie des Kosmos.
Und nun kommts: Lassen wir doch mal alle bisherigen Überzeugungen beiseite, denn vielleicht gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem liebenden Licht und dem Licht der Sonne und dem der Sterne?
 
Das Licht..., das ja überall vorhanden scheint, wenn auch oft unsichtbar. Denn die endlosen Weiten des Weltalls erscheinen uns überall schwarz und dunkel zu sein, doch würde man dort an jeder beliebigen Stelle eine Hand in diese Dunkelheit halten, wäre sie gleißend hell erleuchtet vom Licht der Sonne, so hell wie auch unser Mond. Überall ist Licht. Doch nur da, wo es auf Materie trifft wird es für uns sichtbar.
Albert Einstein entdeckte schon vor über 100 Jahren in seiner speziellen Relativitätstheorie, dass das Licht das einzig konstante im Universum ist, Raum und Zeit passen sich immer der Lichtgeschwindigkeit an. Doch bis heute denken wir alle immer noch, dass Raum und Zeit die Konstanten sind und das Licht darin mit 299793Km/sek. herumrast. 
 
Vielleicht ist ja das Licht selbst, der etwas unscheinbare Träger dieser letztendlichen Realität? Denn wir wissen bis heute noch nicht mal wirklich was Licht eigentlich ist. Es ist weder Teilchen noch Welle, es scheint bis jetzt immer beides zu sein, auch wenn das scheinbar gar nicht geht. Wir tun immer nur so, als wüssten wir schon alles und als gäbe es gar keine Geheimnisse mehr. Doch im Grunde wissen wir noch nichts über die elementarsten Dinge: Materie, Zeit, Liebe, Tod und Geburt, Bewusstsein, Leben, Licht, Gravitation, Unendlichkeit.... Wir haben eigentlich noch keinen blassen Schimmer von all dem! Unser Dasein und die gesamte Schöpfung ist bis heute noch ein einziges großes Mysterium geblieben.

Licht und Bewusstsein
Wenn wir uns z.B. mal die Beschreibungen von Nahtoderlebnissen und meditativen Bewusstseinszuständen ansehen, wird ein jeder die Vermutung nahelegen müssen, dass sie ein und die selbe Erfahrung beschreiben. Die Zeit steht plötzlich still, oder eher alle Zeit ist gleichzeitig da, genau wie auch für das Licht. Bei Lichtgeschwindigkeit hört die Zeit einfach auf.
Sollten wir alle diesen einen selben Ursprung haben, sollten wir tatsächlich alle aus diesem liebenden Licht entsprungen sein, dann könnte es durchaus auch mit dem Licht selbst einen direkten Zusammenhang geben. Wären das Licht und das Bewusstsein nach meiner wilden These hier tatsächlich so eng miteinander verknüpft, dann sind alle Sterne samt ihrer Radioaktivität vermutlich auch die Heimat unseres kollektiven höchsten Bewusstseins.
Und nun folgt daraus schon der nächste Gedanke: Dann könnte uns doch auch hier auf der Erde die Energie und die hohe Schwingungsfrequenz von Radioaktivität dabei helfen dieses höchste Bewusstsein in uns anzuregen. Unabsichtlich hätten wir als Menschheit, dann selbst unsere eigene spirituelle Transformation in Gang gesetzt, oder zumindest dadurch beschleunigt. Denn ich denke dass alle Bewustseinsebenen in uns allen schon angelegt sind und sich weiterentwickeln.
Diese ganze Idee ist doch auch sicherlich für alle Krebspatienten sehr interessant, weil dadurch auch die Bestrahlungen während einer Krebstherapie eine völlig andere Qualität bekommen. Die hohe Frequenz der Bestrahlungen helfen dann mit, diese innere Wandlung zu vollziehen, die bei dieser Krankheit erfahrungsgemäß doch so wichtig für den Heilungserfolg ist.
Wer weiß..., diejenigen die diese innere Umwandlung schaffen, werden vielleicht sogar völlig immun dagegen, wie schon so manche Tiere in der Sperrzone um Tschernobyl, und die Menschheit könnte dann vielleicht auch in einer verstrahlten Zukunft auf diesem Planeten irgendwie weiterleben. Und alle, die nur schreckliche Angst davor haben und an ihren alten Glaubensvorstellungen oder Weltbildern festhalten, werden davon krank und werden schon sehr bald von der Bildfläche verschwinden. Es würde dann sozusagen eine „natürliche Auslese“ stattfinden, bei der alles unreife vernichtet wird und nur das am weitesten Entwickelte übrig bleibt. Das ist doch sicher für die meisten eine sehr heftige Vorstellung. 
 
Überleben durch Überlegen
Es wäre lustigerweise auch noch ein perfekter Gegenspieler für das was schon so viele sogenannte „Verschwörung-Theoretiker“ vermuten, nämlich das die derzeitigen Machthaber auf dem Planeten eine radikale Bevölkerungsreduzierung planen. Sei es nun durch künstlich erzeugte Pandemien aus den Genlaboren, vor denen uns dann nur noch die passenden und sicherlich patentierten Impfstoffe helfen könnten. Oder sei es durch eine schleichende gesundheitliche Vernichtung durch schlechte, energielose, industriell hergestellte und durch Pestizide vergiftete Nahrungsmittel.... Oder sei es durch Klimawandel, Elektrosmog, Nano-Plastik, Antibiotika, Umweltverschmutzung oder einfach schon wieder mal durch religiösen Fanatismus..... Wie auch immer.
Es sollte mittlerweile jedem klar geworden sein, dass wir hier so nicht weitermachen können. Es wird irgendwann einen radikalen Umbruch geben müssen, wenn wir nicht bald freiwillig umdenken. Und dieser große Umbruch der Menschheit, so hart er auch immer für uns alle sein mag, wird auch eine spirituelle Weiterentwicklung bedingen. Das Zeitalter des Egoismus und der von allem abgetrennten Egos wird sicher schon bald finstere Geschichte sein. Denn nur eine Menschheit, welche all die tiefen Zusammenhänge begreift, welche sich eins fühlen kann mit der gesamten Schöpfung, wird mit dieser unsäglichen Zerstörung des Lebens aufhören können. 
 
Die Erde ist nun mal rund, und erst wenn wir wirklich begreifen das wir alle eins sind wird uns klar, dass jedes Leid, das wir anderen Lebewesen zufügen, wir auch uns selbst zufügen. Erst wenn wir gelernt haben uns selbst und andere gleichsam zu lieben und aus dieser Liebe heraus handeln können, wird sich etwas Grundsätzliches auf der Welt verändern können. Wenn wir der Gewalt und der Angst keine Resonanz mehr geben, dann erlischt sie, und das Lebensprinzip der Liebe kann wieder übernehmen.


Was wirklich schlimm ist
Sicher sind das alles hier schrecklich elitäre Gedanken. Doch niemand weiß im Grunde wo wir heute wirklich stehen, und was das Leben uns allen noch bringen wird. Doch eines sollte zumindest jedem klar sein: Keiner kommt hier lebend raus!
Und.... ist das denn so schlimm? Wirklich schlimm fand ich früher immer, das wir unseren Kindern keine gesunde und heile Zukunft mehr ermöglichen können, das wir hier so dreist tausenden nachfolgenden Generationen unseren Sondermüll hinterlassen. Das wir scheinbar immer noch nicht genug aus unserer Geschichte gelernt haben und das Morden und Quälen von Lebewesen bis heute eher noch mehr geworden ist. Die Menschheit scheint am Ende wirklich nicht lernfähig genug zu sein, um zu überleben. Aber heute muss ich mich fragen: Was ist im Anbetracht der Ewigkeit noch von irgend einer Bedeutung. Es klingt bestimmt etwas zynisch wenn ich das sage, doch wenn Zeit absolut keine Rolle mehr spielt, dann ist selbst all das Üble doch gar nicht mehr so schlimm. Dann warten wir eben einfach nochmal ein paar Milliarden Jahre. Vielleicht werden ja andere Lebensformen ihren Verstand besser zu nutzen wissen als wir Menschen.
Die Menschheit hat diese wundervolle Welt durch ihren Egoismus und Narzissmus in eine brutale „Hölle“ verwandelt. Doch wenn wir einfach den Verstand beiseite lassen und einmal nur mit dem Herzen sehen, ist sie glücklicherweise noch immer der „Himmel auf Erden“ geblieben. Eine Welt in der wir jeden Tag das Schönste tun können zu dem wir Menschen imstande sind: Liebe geben.
Das ist es was für mich wirklich noch zählt, denn Liebe wirkt für alle Ewigkeit.
Die Wissenschaft ließ uns anfangen zu glauben, dass wir alles wüssten, und erkennt doch erst heute ihre Unwissenheit. Doch ihre Arroganz hat uns die Ehrfurcht vor der Schöpfung fast genommen, uns den Blick für das Heilige verschleiert. Unsere Körper sind Tempel, alle Tiere, alle Pflanzen, alle Elemente, dieser ganze Planet... ist ein ungeheuerliches Wunderwerk und eine fantastische Schöpfung. Wer sonst außer das Bewusstsein selbst hätte diese gewaltige Macht dazu? Wir alle, jeder einzelne ist ein kleiner Teil davon und doch tragen wir auch immer das Ganze in uns.


Mit einem herzlichen Gruß an euch alle.
solarmichel


Donnerstag, 2. Januar 2014

Menschheitsfalle Spielsucht

Steckt die Menschheit in einer Suchtfalle?

Der unerschütterliche Spieltrieb des Menschen, der uns schon immer so weit nach vorn brachte, hat sich offensichtlich in das heutige Siechtum einer Spielsucht verwandelt. Ist unser Spieltrieb ernsthaft krank geworden? Die Menschheit ähnelt in vieler Hinsicht einem Drogensüchtigen.

Suchtverhalten zeigt sich bekanntermaßen meist durch ein unüberwindbares Verlangen und führt damit zu zwanghaften Konsum. Kontrollverlust und eine fortschreitende Vernachlässigung anderer Verpflichtungen oder Aktivitäten sind die Folge.
Wir alle kennen die Sucht und haben solche Abhängigkeiten, wie die von Zucker, Nikotin, Alkohol, Kaffee sicher schon am eigenen Leib erfahren. Wir wissen es schadet uns, aber wir machen es trotzdem. Unsere Risikobereitschaft steigt, teilweise bis in den Tod! Viele von uns würden lieber sterben, als sich von ihrer Sucht zu befreien. Teilweise identifizieren wir uns damit so sehr, dass wir sie als einen festen Teil von uns akzeptieren. Dann hat die Sucht gesiegt. Sie ist vergleichbar mit einem Parasit der uns vorgaukelt er sei ein Teil von uns, nur um nicht als das aufzufliegen was er wirklich ist.
Was ein jedes Individuum befallen kann, kann auch ganze Gesellschafts-Systeme befallen. Das ist nicht verwunderlich, denn die Menschheit ist wie ein großer Zellverbund, und auch nur wie ein kleiner lebendiger Organismus innerhalb eines noch viel größeren Ökosystems. Bedenklich und Gefährlich ist dabei viel mehr die Blindheit und Ignoranz, die unsere Spezies gegenüber ihren „heimlichen“ Süchten an den Tag legt.

In diesem Artikel geht es mir darum aufzuzeigen, dass kollektive Süchte gerade dabei sind uns mehrfach ins Verderben zu führen. Wenn wir sie nicht als solche zu erkennen lernen, werden sie uns mit Sicherheit töten.
Süchte sind sehr heimtückisch, da sie sich gerne verstecken. Sie zeigen nicht gerne ihr wahres Gesicht, in ihrer Hässlichkeit sind sie geradezu eitel. Sie wissen genau, werden sie erst einmal als das erkannt was sie sind, dann fliegen sie raus. Sie gaukeln also ihrem Wirt gerne vor ganz harmlos, absolut notwendig und völlig unabkömmlich zu sein.
Sucht kann nur dann geheilt werden, wenn wir sie als das erkennen können was sie ist. Dafür möchte ich jetzt ein paar Beispiele aus dem wahren Leben anführen. Versuchen Sie dabei immer auch an die Attribute von Sucht zu denken. Also bitte schnallen sie sich an, unser kleiner Ausflug wird über viel übles Gelände, minenverseuchte Gebiete und durch reichlich turbulente Zonen gehen.


Der Atomtest unserer Vernunft:
Ivy Mike, die erste Wasserstoffbombe wurde am 1. November 1952 von den Amerikanern gezündet. Es war ein historisches Datum - militärisch und moralisch. Die H-Bombe war der Übergang vom atomaren zum thermonuklearen Zeitalter. Spätestens die sowjetische Wasserstoff-Bombe „Zar“ rüttelte 1961 Politik und Militär auf. „Zar“ hatte eine Sprengkraft von fast 60 Megatonnen - 4000 Mal so viel wie die Hiroshimabombe von 1946. Würde man die gleiche Zerstörungskraft mit TNT erreichen wollen, wäre die Bombe 100 Meter dick und mehr als 1000 Meter lang. „Zar“ war Höhepunkt der Nuklearrüstung und zugleich der erste wirkliche Anstoß zum Umdenken.

Doch ich finde eine kleine Begebenheit am Rande von Ivy Mike mehr als interessant. Noch nie zuvor wurden solch hohe Temperaturen, von 50 Millionen Grad, innerhalb unserer Erd-Atmosphäre erzeugt. Es gab damals einige Wissenschaftler die eindringlich davor warnten, dass sich der gesamte Sauerstoff in der Atmosphäre dabei entzünden könnte, und in einem Lauffeuer dann aller Sauerstoff auf der Erde binnen kürzester Zeit vernichtet werden könnte. Es war das erste Mal, niemand konnte definitiv sagen was dabei passieren würde. Man sah sich hier also das erste Mal in unserer Geschichte der reellen Gefahr gegenüber, dass man mit einem Schlag alles Leben auf der Erde unmöglich machen könnte. Doch diese Bombe wurde trotzdem gezündet!

֎ - Und das, finde ich, macht Ivy Mike auch zu einem historischen Wendepunkt in unserer Sucht nach Macht. Wir waren bereit einfach alles aufs Spiel zu setzen, nur um diese neue Macht zu erlangen. Die Risikobereitschaft umfasste zum ersten Mal in der Geschichte das gesamte Leben auf der Erde. Doch es sollte nicht das letzte Mal sein.



Das Wettrüsten und der kalte Krieg:
Was darauf Folgte wissen die älteren von uns noch sehr genau. Das Wettrüsten im kalten Krieg war ein Krieg der Angst, den alle Menschen nun in ihren eigenen Köpfen erleiden mussten. Noch nie zuvor sahen wir alle dem Tod so direkt ins Auge wie zu diesen schlimmen Zeiten. Die Schizophrenie des Atomaren- Wettrüstens zerriss beinahe das Band der Vernunft und traumatisierte das Vertrauen in eine heile Welt. Kein vernünftig Denkender konnte mehr hoffen, Kriege mit solchen Waffen zu beherrschen – von gewinnen ganz zu schweigen. Das Prinzip der Abschreckung biss sich in seinen eigenen Schwanz.

֎ - Die Sucht nach Macht hatte ihren ersten Vollrausch erlebt und taumelte nun betrunken im Kreis herum bis ihr selbst so richtig übel davon wurde. Was wäre nur geschehen wenn die Welt damals keinen Michail Gorbatschow gehabt hätte?

Überbevölkerung und Umweltzerstörung, ist der Mensch eine Krebszelle?
Wenn man sieht was Menschen der Natur antun, dann liegt der Vergleich mit einem sich immer schneller ausweitenden Krebsgeschwür wirklich nicht sehr fern. Wie der Krebs zerstören auch wir Menschen unseren Wirt. Doch das war noch nicht immer so. Lange Zeit lebten wir Menschen, wenn auch nicht immer friedlich, aber dennoch nicht so konsequent zerstörerisch auf diesem Planeten. Wir konnten noch nie genug bekommen, unsere Gier scheint unersättlich zu sein. Wir alle streben immer nur nach Mehr und dann noch Mehr.

֎ - Alles deutliche Sucht-Symptome oder etwa nicht? Wo ist unsere Bescheidenheit geblieben, wo unsere freiwillige Einfachheit, wo unsere tiefe spirituelle Erkenntnis das Weniger oft Mehr bedeutet? Aus der Sicht der Erde haben wir Menschen uns zu wahren Monstern zurück entwickelt, kommerziell zu allesfressenden Dinosauriern und priat zu digitalen Raubtieren.



Wirtschaftswachstum und Börsenmakler und der Wahn nach Mehr:
Diese Sucht nach Mehr zeigt sein Gesicht auch im Zwang des Wirtschaftswachstums Die auf der durch Schule und Ausbildung mühevoll anerzogenen Arbeits-Sucht jeden einzelnen Arbeiters zu basieren scheint. Deutlich wir diese bei Rentnern, die sich ohne Beschäftigung oft nutzlos fühlen und sich dann zwanghaft Aufgaben suchen müssen.
Aber noch viel deutlicher zeigt es sich im Spiel-Suchtverhalten der Börsianer. Das Bankensystem ist zu einem Zocker-Spiel-Club, einem elitärem Haufen einer speziellen Art von Glücksspiel-Süchtigen verkommen. Rücksichtslos und ungehemmt schöpfen sie den Finanzmarkt ab wo sie nur können. Die Methoden hier werden immer rigoroser und gefährlicher. Sogar mit einer Taktfrequenz von über 1000 Transaktionen pro Sekunde werden heute selbst die geringsten Börsenschwankungen dazu missbraucht, um auch noch das letzte bisschen Geld heraus schlagen zu können. Die Folgen dieser Blutsauger sind Wirtschaftskrisen, Finanzeinbrüche und eine in schwindelnde Höhen geratene Staatsverschuldung. Die USA haben heute einen unvorstellbaren Schuldenberg von 65 bis 115 Billionen US-Dollar. Ein Turm der genauso breit und sogar um einiges höher wäre wie einer der Türme des zerstörten World Trade Centers, gestapelt nur aus 100Dollar Noten.

֎ - Auch hier wird ein gesundes Wirtschafts-System sehr offensichtlich für eine Spiel-Sucht geopfert. Weltweite Inflation, Wirtschafts-Krisen und ein immer bedrohlicher Finanz-Kollaps werden dabei einfach völlig rücksichtslos in Kauf genommen.

Die Gefahr bei Teilchenbeschleunigern:
Am CERN dem derzeit größten Forschungszentrum für Teilchenphysik arbeiten 3200 Menschen und über 10000 Wissenschaftler aus 85 Ländern verpulvern im Jahr dort etwa 850 Millionen Euro. Es ist das komplizierteste Ding, das jemals von Menschen gebaut wurde. Andere nennen es die Weltmaschine, oder auch das achte Weltwunder - weil es heute so einzigartig ist wie die ägyptischen Pyramiden vor 4500 Jahren. Schon der Bau kostete über drei Milliarden Euro. So viel, dass 26 Länder Geld zusammengelegt haben, um ihn zu errichten. Und er ist so kompliziert, dass nur große Forscherteams daran arbeiten können. All dieser Aufwand für die winzigsten Teilchen die es gibt. Stellt euch einmal vor, ihr schrumpft die Sonne auf den Punkt am Ende dieses Satzes. Dann verkleinert ihr den Punkt noch einmal so stark wie zuvor die Sonne, etwa so klein sind diese Elementarteilchen.

֎ - Mir scheint, dass diese unermüdliche Suche nach neuen Elementarteilchen auch zu einer Art von Sucht geworden ist. Interessant daran ist jedoch das niemand wirklich weiß, was im CERN durch diese enorm energiereichen Teilchen-Kollisionen alles entstehen könnte. Viele Wissenschaftler erhoffen sich durch den CERN ein Wunder für ihre Entdeckungen, wie etwa den endgültigen Nachweis von Masse, etwa in dunkler Materie oder durch sogenannten Higgs Teilchen. Doch was, wenn sich dieses große Wunder als die größte Katastrophe entpuppen würde?
Einige Forscher haben öffentlich und sehr nachdrücklich zu bedenken gegeben, das dabei zufällig ein winziges Schwarzes Loch entstehen könnte das sich dann vielleicht unkontrolliert ausbreiten könnte. Oder es könnte auch Antimaterie dabei entstehen, die sich durch eine unvorhergesehene Kettenreaktion vervielfältigen könnte!
Auch hier spielen Forscher nicht nur mit Unsummen von Geldern, sondern viel schlimmer, sie setzen für ihre eigenen Spekulationen, Forschungen und Theorien die gesamte Schöpfung aufs Spiel.


Langzeitbelastung Elektrosmog:
Die Dauerbestrahlung unserer Körper durch Elektrosmog hat bedenkliche Maße angenommen. Immer mehr Menschen reagieren schon sensibel darauf und bekommen die unangenehmen Nebenwirkungen zu spüren. Unser Körper besitzt ein Abwehrsystem für körperfremde Schwingungen. Wird dieses Immunsystem aber zu dauerhaft und zu sehr beansprucht, kommt es zunächst zu Ausfallerscheinungen und kann bis zum totalen Zusammenbruch unseres Immunsystems führen. Zuerst zeigen sich Ruhelosigkeit, Müdigkeit, Verspannungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne. Die Spätfolgen sind Nervenschädigungen, Autoimmunkrankheiten und Krebs.

֎ - Trotz aller Warnungen, die wir auch hier nur zu gerne ignorieren, ist die Zahl der Elektrosmog verursachenden Geräte in letzter Zeit sprunghaft angestiegen. Nach dem die Angst vor schädlichen Händystrahlen einigermaßen erfolgreich ignoriert werden konnte, vielleicht weil wir uns nicht gerne den Spaß mit unseren Händys vermiesen lassen wollten, treten mit WLAN und Bluetooth aber schon die nächsten elektromagnetischen Störenfriede an den Tag. Doch im Verdrängen sind wir ja jetzt schon ein wenig geübter, so dass wir uns sicherlich auch hier den Spaß nicht verderben lassen werden. Über die Belastungen durch Hochspannungsleitungen, Satellitenfernsehen, GPS- Signalen, Mikrowellen-Herden, Energiespar-Lampen, Smart-Meter Stromzählern, Funk-Uhren und Wetter Stationen, Quarz-Weckern und schnurlosen Telefonen denkt man heute schon gar nicht mehr nach. Wir leben heutzutage in einem dichten Brei von elektromagnetischen Wellen in fast allen Frequenzbändern. Keiner kann dem noch entfliehen, und keiner weiß was das alles für Schäden in uns anrichtet. Ein klares Suchtverhalten: Wir wissen es ist nicht gut für uns, aber es interessiert uns nicht, wir ignorieren es viel lieber, als uns dem wirklich zu stellen.


Tödlicher Plastikstaub:
Die Halbwertszeiten von Plastik sind sehr unterschiedlich, je nach Qualität und Menge der darin enthaltenen, und überaus gefährlichen, Weichmacher. Aber ausnahmslos jedes Plastik wird irgendwann einmal spröde und zerfällt zu Staub. Neuste Befunde zeigen, dass sich im Meer mancherorts schon so viel Plastikstaub angesammelt hat, dass einige planktonfressende Meeresbewohner schon durch diese Plastikdiät verhungert sind. Jedes Stückchen Plastik das nicht mehr recycelt wird und das achtlos weggeworfen wurde, schwimmt jetzt irgendwo im Meer umher, oder wird an Land durch Regen Wind und Sonne ganz langsam Pulverisiert. Plastikmüll erzeugt unweigerlich Plastikstaub. Und das bei einer Jahresproduktion von etwa 220 Millionen Tonnen! Mit einer mittleren Dichte von 1500kg/m³ ist das jedes Jahr ein Würfel von 527m Kantenlänge. Würden wir mit der gesamten Plastikerzeugung eine Plastik-Folie von 0,025mm erzeugen, könnten wir die gesamte Landfläche der Erde in nur 25 Jahren damit einmal ganz überdecken.

֎ - Wir müssen uns also an den Gedanken gewöhnen, dass sich der Plastikstaub schön gleichmäßig über den ganzen Planeten verteilen wird, und wir seinen gefährlichen Auswirkungen nicht mehr entkommen werden. Die größte Gefahr stellen die im Plastik enthaltenen Weichmacher dar. Denn sie wirken teilweise wie Östrogene, und das nicht nur auf unseren Organismus. Unfruchtbarkeit und Missbildungen sind die fatalen Folgen dieser schleichenden Vergiftung. Doch was wirklich Schlimme daran ist, dass wir von Plastik schon so Abhängig geworden sind, dass wir heute nicht mehr damit aufhören könnten, selbst wenn wir es wollten. Uns bliebe heute nur noch der radikale Austausch von Plastik gegen regeneratives Plastik aus Milch-Eiweiß oder aus natürlichen Ölen, wie z.B Raps oder Leinöl. Diese Technologien sind schon längere Zeit vorhanden, doch noch haben die mächtigen Ölkonzerne das sagen und können bestimmen, das unser Plastik hauptsächlich aus Erdöl hergestellt wird. Diese beiden Abhängigkeiten beißen sich auch hier in die eigenen Schwänze.


Super Black Out, der große Stromausfall:
Wir haben uns mit all unserer Technik fast komplett abhängig gemacht vom Stromnetz und von den Computern. Würde die Stromversorgung oder auch nur die Computer für längere Zeit ausfallen, stünden wir wirklich vor sehr ernsten Problemen. Buchstäblich Nichts würde mehr funktionieren. Die Versorgung mit Lebensmitteln würde sehr schnell zusammenbrechen. Es gäbe keine Heizung, keinen Sprit, kein Geld, keine Krankenversorgung, keine Transportmittel und keine Informationen mehr. Die Wahrscheinlichkeit eines totalen Black-Outs ist durchaus gegeben, wie etwa durch Sonnenwinde oder durch gezielte terroristische Anschläge.

Computerviren:
Computerviren waren einst nur ein dummer Spaß von Computer-Hackern. Doch sie bedrohen nicht nur unsere kleinen privaten Rechner, sondern sind heute viel mehr zu einem großen militärischen und terroristischen Interessengebiet geworden. Wer es schafft ein System zu „hacken“ bekommt heutzutage die Macht über nahezu alles: Banken, Atomkraftwerke, Atomraketen, militärische Abwehrsysteme. Spionage, Erpressungen, Terroranschläge und sogar Kriege können heutzutage schon mit Computerviren ausgeführt werden.
Aber was, wenn solch ein professioneller Computervirus aus seiner eigentlichen Bestimmung ausbricht, oder vielleicht von recht ahnungslosen Hackern aufgeschnappt und so weiterentwickelt wird, dass er alle Viren-Scanner der Welt austricksen kann? Schon ein einzelner genialer „Hacker“ könnte, über das World-Wide-Web, alle Computer auf der Welt lahmlegen. Eine unvorstellbare Katastrophe wäre die Folge!

֎ - Niemand scheint sich wirklich ernsthaft darüber Gedanken machen zu wollen. Solange alles geht ist doch alles gut... Diese moderne Welt scheint immer in Ordnung zu sein, doch tatsächlich hängt sie an einem seidenen Faden. Auch hier haben wir eine ganz offensichtliche und durchaus tödliche Abhängigkeit, die wir gar nicht wirklich wahrhaben wollen. Ohne elektrischen Strom und ohne Computer können wir nicht mehr leben. Lassen Sie sich diesen letzten Satz einmal auf der Zunge zergehen.... Riecht doch schwer nach einem Süchtigen, nicht wahr?


Super-Resistente Keime, die Medizin in der Antibiotika Falle:
Jeder hat sicher schon davon gehört: Durch leichtfertiger und zu häufiger Verwendung von Antibiotika in Medizin, Tierfutter und somit auch im Fleisch, haben sich super-resistente Keime entwickelt, die jetzt vor allem in Krankenhäusern große Probleme schaffen. Es kann nicht mehr ausgeschlossen werden, dass sich weltweite Epidemien damit entwickeln könnten, gegen die dann kein Antibiotika mehr helfen würde. Die ach so moderne Medizin wäre völlig machtlos dagegen.

Wir sehen uns auch hier einem, für alle tödlichem, Risiko gegenüber das offensichtlich nicht wirklich ernst genug genommen wird. Warum? In einer Medizin, die sich lieber um die Symptombekämpfung, als um die wahren Krankheitsursachen kümmert, ist Antibiotika ist zu einem bequemen Allheilmittel geworden. Die Medizin verliert aber damit zunehmend ihre Glaubwürdigkeit und steht damit heute schon am Abgrund ihrer eigenen Arroganz. Aber sie weigert sich noch immer Umzudenken und ganzheitlicher vorzugehen. Alternative Heilmethoden bekommen großen Zulauf, und werden überflüssiger Weise dann auch noch zu Kontrahenten, die sich gegenseitig beschimpfen und sich Verantwortungslosigkeit vorwerfen anstatt zusammenzuarbeiten.

֎ - Die Sucht-Symptome sind auch hier sehr deutlich zu erkennen. Anstatt die wahre Ursache von einem Leiden zu finden, wird es nur oberflächlich bekämpft, oder gar mit Schmerzmitteln nur über- getüncht. Für Mediziner ist Antibiotika eine bequeme Ersatzdroge, die fahrlässig verschrieben wird. Damit wird oft eine aufwendigere und tiefere Diagnose vernachlässigt. Genau wie Alkoholkranke die ihren Kummer und ihre Probleme gerne ertränken würden, anstatt sich ihnen zu stellen.


Genmanipulierte Nahrung:
Es ist unvorstellbar was im Bereich der Gentechnik alles versucht wird. Hier nur ein paar Beispiele: Den sogenannten Hybridsamen wurde das Gen zur Weitervermehrung entzogen. Sie machen die Bauern damit 100%ig abhängig von den Saatgut-Herstellern. Noch viel krasser sind Nutzpflanzen die genetisch immunisiert wurden gegen dafür passend designte Herbizide. Das führt dazu, dass die Felder damit für viele Jahre verseucht werden und nur noch die genetisch immunisierten Pflanzen darauf wachsen können.

֎ - Die Bauern werden damit zu Drogensüchtigen und die Saatgut-Hersteller und die Spritzmittel-Industrie zu Drogen-Dealern die ihre Abhängigen damit vollständig im Griff haben und deren gesunde Lebensgrundlage, unseren fruchtbaren Boden, nachhaltig schädigen. Sollte nur irgend etwas schief gehen mit diesen neuen Gen-Pflanzen würde das eine weltweite Hungersnot bedeuten. Auch hier kann man nur hoffen dass sich möglichst viele Länder diesem modernen Raubzug einer besinnungslos gewordenen Maffia von Wissenschaftlern und Macht-Besessenen widersetzen können.


Genexperimente und Biowaffen:
Noch nie zuvor hatte der Mensch die Möglichkeiten direkt an einer Erbsubstanz herumzudoktern. Wir wissen nicht viel was alles geschehen könnte, wenn solche genmanipulierten Lebewesen wieder mit der Umwelt in Kontakt kommen. Sie könnten sich mit den natürlichen Lebensformen vermischen und diese entweder unfruchtbar machen oder sonstwie genetisch schädigen.
Noch krasser zeigt sich diese Gefahr bei Biowaffen, die genetisch erzeugte Krankheitskeime gegen Menschen einsetzen. Hier wagen wir uns ebenfalls in einen Bereich, der alles Leben auf diesem Planeten gefährdet. Die Risikobereitschaft für kommerzielle oder kriegerische Zwecke ist auf ein gefährliches und unhaltbares Nivell angestiegen, und wieder frage ich mich warum?

֎ - Wie bei einem Junkie ist uns unsere Gesundheit völlig egal, wir sind auf der Jagt nach dem nächsten Schuss, koste es was es wolle....


Kernkraft- Eine radioaktiv verfaulte Lüge:
Noch viel Verantwortungsloser kommt die Atomlobby daher, der jeglicher Verstand abhanden gekommen zu sein scheint. Kein TÜF würde je eine Technologie zulassen, die für ihre Gefahrengüter keine ausreichend sichere Handhabung und Entsorgung anzubieten hat. Was wir damit unseren nachfolgenden Generationen alles antun, lässt sich wohl niemals wirklich ermessen. Das alles rechtfertigt auch niemals unsere Energie-Verschwendung und die Tatsache, dass wir in spätestens 70Jahren wegen Uranmangel schon wieder eine neue Energie-Quelle brauchen werden.
Spätestens seit Tschernobyl gehört die Atomkraft weltweit endgültig abgeschafft. Doch die Uneinsichtigkeit dauert bis heute noch an. Fukushima bedroht schon jetzt die ganze Welt mit seiner vom 13.März.2011 bis heute andauernden radioaktiven Kontamination. Der gesamte Pazifik könnte schon bald ein totes Gewässer werden. Und wenn nur eine Kleinigkeit bei der Bergung der Brennstäbe im Block 4 schiefgeht, würde dort eine neue Kernschmelze einen Jahrhunderte andauernden tödlichen Strom von Radioaktivität über die ganze Erde ausgießen.
Hierbei frage ich mich, warum Japan bis heute keine internationale Hilfe beantragt hat, oder sich die USA dort nicht schon längst als die „Helden zur Rettung der Welt“ engagiert haben.
Warum wird beim Atom immer noch nicht mit offenen Karten gespielt? Es wird immer noch munter verheimlicht und vertuscht, gelogen und betrogen, verharmlost oder ignoriert.

֎ - Wen sollte das nicht an die unglaubwürdigen Ausflüchte eines Drogensüchtigen erinnern, der einem überzeugt erklärt wie gut er doch seine Sucht im Griff hat, und dass er ja jederzeit damit aufhören könnte, und sowieso alles nur ganz und gar harmlos ist.... Doch in Wahrheit schämt er sich und versucht im Grunde nur sich selbst zu Überzeugen, weil er nicht der Tatsache ins Auge sehen kann, dass er einen fatalen Fehler begangen hat, der mit jeden weiteren Tag mehr Leben kostet.



Ist das 12 Schritte Programm auch für unsere kollektiven Süchte geeignet?
Sicher ließen sich hier noch viele weitere kollektive Suchtformen beschreiben. Doch wichtig dabei erscheint mir, dass wir beginnen darüber nachzudenken und uns dieses kollektive Sucht-Verhalten eingestehen. Fakt ist, wenn wir nicht lernen uns zu ändern, werden unsere Süchte uns bald schon ausrotten.
Wie im 12-Schritte Programm der Anonymen Alkoholikern könnten wir auch hier kollektiv lernen mit unseren Süchten umzugehen.
Ich habe hier versucht den leider viel zu abgekauten Begriff „Gott“ im 12 Schritte Programm zu ersetzen mit „höherem Bewusstsein“, aber es könnte durchaus auch durch „Liebe“, oder „Herz“, oder mit „die Schöpfung“ ersetzt werden.

1. Schritt
Wir geben zu, dass wir unserer Sucht gegenüber machtlos sind - und wir unser Leben nicht mehr meistern können.
2. Schritt
Wir kommen zu dem Glauben, dass eine Kraft, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
3. Schritt
Wir fassen den Entschluss, unseren Willen und unser Leben einem größeren Bewusstsein anzuvertrauen.
4. Schritt
Wir machen eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Innersten.
5. Schritt
Wir geben vor uns selbst, und vor anderen Menschen gegenüber, unverhüllt unsere Fehler zu.
6. Schritt
Wir sind völlig bereit, all diese Charakterfehler von einem höheren Bewusstsein beseitigen zu lassen.
7. Schritt
Demütig bitten wir dieses höhere Bewusstsein, unsere Mängel von uns zu nehmen.
8. Schritt
Wir machen eine Liste aller Lebewesen, denen wir Schaden zugefügt haben und sind willig, ihn bei allen wieder gutzumachen.
9. Schritt
Wir machen bei all diesen Wesen alles wieder gut - wo immer es möglich ist -, es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.
    10. Schritt
    Wir setzen die Inventur bei uns fort, und wenn wir Unrecht haben, geben wir es sofort zu.
    11. Schritt
    Wir versuchen durch Gebet und Besinnung die bewusste Verbindung zu unserem höheren Bewusstsein zu vertiefen. Wir bitten es, uns seinen Willen erkennbar werden zu lassen und uns die Kraft zu geben, ihn auszuführen.
12. Schritt
Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt haben, versuchen wir, diese Botschaft an andere Süchtige weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten.

Dieses 12 Schritte Programm hat erwiesener Maßen schon sehr vielen Süchtigen geholfen.
Weiß vielleicht jemand was besseres ?
Uns bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, wie mir scheint...

 Solarmichel

Sonntag, 15. Dezember 2013

Rundhäuser

Rund-Um-Zuhause
Rundhäuser für eine neue Wohn-Epoche

Eine Co-Produktion von Michel Daniek und Dr. Claudius Kern.
Unsere Wohnkultur braucht dringend neue Impulse, denn sie ist in vieler Hinsicht total veraltet.

Immobilien sind viel zu Teuer:
Durchschnittlich wird in Deutschland fast die Hälfte des Einkommens für die Behausung ausgegeben. Immobilien- Spekulanten versuchen die Preise immer höher zu treiben. Die Mietkosten sind in manchen Städten schon astronomisch hoch gestiegen. Die Preise für Eigentums- Wohnungen sind für sehr viele schon längst unerschwinglich geworden. Vielen bleibt nur die Möglichkeit ihr Leben lang Miete oder Hypotheken zu bezahlen. Die Angst mit dem Job auch gleichzeitig das Dach über dem Kopf zu verlieren macht eine riesige Bevölkerungsschicht zu modernen Sklaven.

Betonbauten sind unmenschlich und gesundheitsschädlich:
Doch damit nicht genug, dazu kommt noch der an vielen Orten immer noch praktizierte unmenschliche Billig-Baustil, wo die Menschen viel zu dicht, in hässlichen Betonburgen oder sogar wie in Starenkästen aufeinandergestapelt leben müssen. Die immer rechteckigen Räume aus Stahl-Beton erinnern oft eher an luxuriöse Gefängniszellen. Als wäre das noch nicht genug, müssen mancherorts die Fenster aus Versicherungs- Technischen Gründen oft zusätzlich auch noch vergittert werden. Oft sind die viele Räume obendrein auch noch mit gefährlichen Baustoffen belastet, feucht und verschimmelt und in aller Regel viel zu dunkel. Unsere heutige Baukultur ist damit sogar nicht nur psychisch sondern auch physisch eine ernstzunehmende Dauerbelastung für unsere Gesundheit.

Der moderne Baustil ist total Unökologisch:
Wir leben nicht mehr im Einklang der Natur. Denn die Natur ist ständig in einem runden zyklischen Wandel. Nichts bleibt wie es ist, weil sie eben lebendig ist und sich schnell erneuern kann. Unsere Zivilisation versucht aber genau das Gegenteil, wir wollen bleibende Werte erschaffen. Etwas was für immer bleibt, ja etwas unsterbliches. Vielleicht ist es nur unsere Angst vor dem Tod ? Und je näher wir unserem unsterblichkeits Ziel kommen, desto deutlicher wird uns vor Augen geführt, dass unser mühevolles Werk nicht mehr lebendig ist, nicht mehr lebensfähig, nicht verwandlungsfähig, sondern es ist bereits schon tot !

Die gesamte Wohnkultur in der westlichen Welt ist ökologisch gesehen eine schier unlösbare Katastrophe geworden. Die Energiemengen zur Erzeugung der sogenannten „modernen“ Baustoffe sind um ein Vielfaches höher als die von ökologischen Baustoffen, wie Holz, Stroh und Kork. Und die vielerorts immer noch rasant ansteigenden Mengen an benötigtem Beton und Stahl heutzutage, werden unsere Kinder noch für viele tausend Jahre, als ein hässliches Erbe, an unsere maßlose Generation erinnern.

Das Heizen für die Katz:
Jeder Bürger, und speziell unsere heutige Single- Gesellschaft, beansprucht immer mehr Wohnfläche, die erbaut, eingerichtet, geheizt, gekühlt gereinigt, renoviert, oder auch wieder entsorgt oder gar abgerissen werden muss. Die meisten Gebäude sind zwar theoretisch von ihrer Bausubstanz mehrere hundert Jahre haltbar, aber sie erfüllen oft schon nach wenigen Jahrzehnten den gewünschten oder vorgeschriebenen Standard nicht mehr und müssen teuer saniert, isoliert, renoviert oder gar abgerissen und neu gebaut werden.

Eine weitere Spirale des Unsinns ist die gesamte Heizproblematik geworden. Alleine die Heizkosten sind durch immer weiter steigende Ölpreise so hoch geworden, dass jetzt schon viele Menschen im Winter manchmal frieren müssen, weil sie es sich nicht mehr leisten können, oder oft auch aus ökologischen Gründen nicht mehr leisten wollen, alle Räume ihrer Wohnung auf angenehmen Wohn- Temperaturen zu halten.

Viele Häuser sind, meist auch nur aus Kostengründen, miserabel isoliert, die Wohnfläche ist in der Regel viel zu groß, und zusätzlich befinden sich ihre Bewohner tagsüber meist sowieso auf der Arbeit, um das Geld für ihre Behausungen ranzuschaffen. Das Heizungssystem läuft aber in den meisten Fällen auch tagsüber auf Sparflamme weiter, damit die dicken Stein- oder Beton-Mauern nicht zu sehr auskühlen.
Die meisten Wohnungen sind also tagsüber einfach leer, und das selbe geschieht dann nachts umgekehrt am Arbeitsplatz. Nicht zuletzt zu erwähnen ist hier noch das oft sehr unökologische Lüftungsverhalten. Weil die Heizungsluft ja so unangenehm trocken ist, lassen Viele doch gerne irgendwo mal ein Fester gekippt.

Haben Sie sich denn noch nie gefragt wie das alles hier, auch für unsere nachfolgenden Generationen, weitergehen soll? All das macht uns doch schon etwas Nachdenklich, oder? Vielleicht auch in Bezug auf die schon zu oft zitierte weltweite Ökokrise? Doch aus all diesen Zwangsläufigkeiten scheint es einfach keinen Ausweg zu geben. Oder doch ?


Utopie ist Machbar, Herr Nachbar, mit einem Rundhaus ganz aus Holz:
Stellen Sie sich einmal vor, jeder könnte mit nur einem viertel, oder gar einem Zehntel seines heutigen Wohnraumes genauso zufrieden leben wie heute!
Jeder würde vielleicht nur 10% oder gar 2% seiner heutigen Heizenergie benötigen und wir hätten es trotzdem immer mollig warm im Winter.
Die Häuser wären nicht mehr aus dickem Stein und Beton sondern leicht und aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz, Stroh, Kork und Hanfprodukten. Sie wären hervorragend isoliert und leicht zu recyceln und könnten ohne größeren Material- und Arbeits-Aufwand erweitert um- oder abgebaut werden.

Die Besitztümer und die Zukunft des Wohnens:
Doch wie sollen wir je dorthin kommen? Ich denke in kleinen Schritten, und durch erlebbare Beispiele. Praktisch erlebbare Vorbilder, die uns Mut machen es selber auch zu versuchen.
Mal ehrlich, hatten Sie vielleicht nicht auch schon mal das Gefühl das sie viel zu viele Dinge besitzen, dass ihr ganzes Heim vollgestopft ist mit Sachen die Sie sich einmal mit Freude angeschafft hatten, und die Sie jetzt gar nicht mehr wirklich brauchen? Vielleicht sind Sie, wie die Meisten, auch so ein Mensch der sich nur sehr ungern wieder von all den Dingen trennen kann, oder will?

Überkommt Sie denn dabei nicht auch manchmal ein wenig das Gefühl, dass nicht Sie ihre gesamte Einrichtung besitzen, sondern die Einrichtung Sie?
Denken sie doch mal andersrum: Sie bezahlen das alles hauptsächlich dafür, damit sie immer all diese Sachen um sich haben können. Fühlen Sie sich dabei denn nicht wie der Sklave all ihrer Dinge, der nun für ihre Unterkunft aufkommen muss. Sie würden natürlich alles dafür tun, all das einmal Angeschaffte behalten zu können! ...Das ist schon etwas merkwürdig, oder etwa nicht? Und doch erscheint es uns wie das natürlichste der Welt.

Das letzte Hemd hat keine Taschen
Vielleicht haben Sie schon einmal in ihrem Leben geholfen den kompletten Hausstand eines Verstorbenen zu entrümpeln und zu entsorgen? Sicherlich waren sie dabei auch sehr beeindruckt darüber, wie viele Dinge sich im Laufe eines Lebens doch immer ansammeln, und wie Wertlos sie am Ende für andere doch leider oft sind.
Ist es nicht schon längst mal an der Zeit sein eigenes Verhalten dabei zu überdenken? Warum hängen wir nur so an all diesen Dingen? Denken Sie doch einfach mal daran, dass Sie nichts von all dem was Sie jetzt besitzen mitnehmen können, wenn sie eines Tages sterben werden.
Und ist das dann für Sie jetzt eine abgrundtief entsetzliche, oder nicht vielleicht sogar auch irgendwo eine befreiende Vorstellung?
Tatsache ist, wenn wir alle unser ganzes Gerümpel bis zum bitteren Ende behalten wollen, dann wird sich an der gesamten Misere unserer Wohnkultur nie etwas ändern können!
Besinnen wir uns doch lieber auf das, was wir wirklich zum Leben brauchen. Lernen wir all diese Ersatzbefriedigungen loszulassen und dadurch wieder Raum zu schaffen für die wirklich befriedigenden essenziellen Dinge des Lebens selbst. Erkennen wir, wer wir wirklich sind, warum wir überhaupt hier sind, welchen Sinn und welche Aufgabe unser Leben hat. Weniger ist ja oftmals mehr, und dies ist die spirituelle Seite dieser Medaille.

Die alte Wohnkultur macht uns krank:
Das Leben in den Städten mit einer immer gnadenloseren Arbeitswelt ist heute in seiner Natur-Entfremdung der Gärtopf eines todkranken Bewusstseins und Systems, das die Erde zerstört. Doch ein tiefgreifendes Umdenken, eine baldige politische Wende, scheint außer Sichtweite.
Heute sehen wir viele Menschen reduziert auf Unterhaltung und Lebensunterhalt. Aber wir alle sehnen uns nach einem menschenwürdigen, sinnvollen und glücklichen, einem farbenfrohen und erfüllten Leben. Was hindert uns daran? Mindestens im individuellen Bereich gibt es ja noch viele Auswege.

Erkenne das große Potenzial von Rundbauten:
Nachfolgend habe ich hier einige Textstücke (in kursiv) von Dr. Claudius Kern eingefügt. Sie stammen aus seiner wirklich interessanten Jurten- Webseite: http://www.jurtenbau.at/
Rundbauten bieten ein beträchtliches Potenzial für Menschen, die nicht nur ein Leben in weitgehender Unabhängigkeit und Selbstversorgung anstreben, sondern auch ihre „innere Mitte“ in einer naturnahen Lebensweise und Bauform wiederfinden wollen.

Aber wie können wir diesen lebensfeindlichen Bedingungen entkommen, die ja auch ein Ausdruck unseres naturentfremdeten, materialistischen Denkens sind und einer seit Jahrhunderten daraus erwachsenden Bildung, Politik, Bürokratie und Ökonomie? Dies erfordert natürlich zuerst auch die innere Emanzipation von bisheriger feudalpolitischer Kulturzerstörung und Bildungsformen, die uns Menschen außenorientiert, abhängig, objektverhaftet und "maschinengerecht" verformen.
Mit genügend Frei-Zeit, Motivation und Fleiß können wir die derzeitige globale Wirtschaftskrise zur großen Chance für eine natur- und menschenwürdige Zukunft verwandeln. Wenn erst mal "Krise" auf dem Programm der Welt-Designer steht, dann mag zwar Dummheit, Mitläufertum und ein hoher Angstpegel aus Menschen Bestien machen, die bereitwillig den demagogischen Amokläufern an ihrer Spitze in den Abgrund folgen.
Aber für intelligente, selbständig denkende Menschen mit dem Herzen am rechten Fleck bedeutet "Krise" zugleich Chance, also Ausweg aus verfahrenen, verlogenen Sackgassen. Und das setzt eine Spirale zunehmender Kreativität in Gang. Kreativität im Handwerk, in Technik, im Gesundheitsbereich, im Sozialen und Spirituellen.
Wie viele fühlen sich heute schon wie Gefangene im Hamsterrad eines rundum lebensvernichtenden und leidverursachenden Wirtschafts-Systems. Durch unsere aktive Teilnahme macht es uns selbst auch noch zum Triebwerk der Vernichtung unserer eigenen Lebensgrundlagen!
Wir brauchen dringend einen Wandel dieser Geisteskrankheit, die da heißt: "Mach alles Leben zum Objekt und alles Ding zu Geld" mit anderen Worten: Die Verobjektung und Vermarktung allen Lebens!
Arbeit kann sein: Malochen für einen Moloch, der immer deutlicher sein wahres Gesicht zeigt - oder als tätige Meditation bzw. Liebe in Aktion.

Eine neue Generation, eine neue Welt:
Viele, und nicht nur, junge Menschen haben dieses Problem schon intuitiv oder auch ganz bewusst erkannt, und sind schon lange auf der Suche nach praktikablen Lösungen. Nicht umsonst gibt es seit einigen Jahrzehnten überall im Land Wohngemeinschaften, in denen wenigstens die standardisierte Infrastruktur einer Wohnung, wie Küche, Bad und Waschmaschine mit mehreren geteilt werden kann.
Doch auch auf alternativen Wagenplätzen und auf vielen Eco- Projekten finden sich viele Menschen, die mit weniger Wohnfläche und damit viel geringeren Kosten tatsächlich mehr Lebensqualität für sich finden können.
All diese meist jungen Menschen leben ihrer Zeit oft schon weit voraus und sammeln wertvolle Erfahrungen für ein nachhaltigeres und ökologisch verträglicheres Leben.

Die Auswege sind so bunt wie das Leben selbst.
Was können wir tun, wenn wir nicht einfach mit dem Strom schwimmen wollen. Wenn wir erkannt haben, dass es uns einfach nicht das viele Geld wert ist, das wir fürs wohnen ausgeben sollen.
-Wenn wir uns vielleicht vorstellen können, mit viel weniger sogar viel glücklicher zu sein.
-Wenn uns durch steigende Zinsen, Arbeitslosigkeit oder Krankheit die Finanziellen Mittel ausgehen um unsere viel zu teure Wohnung zu bezahlen.
-Oder wenn wir durch den immer steigenden Leistungsdruck im Beruf lieber kürzer treten wollen und weniger arbeiten möchten, und dadurch weniger Lohn gerne in kauf nehmen könnten.

Rund- und Naturbauten; wie Jurten, Holzhäuser und Dome sind eine der Schlüssel- Möglichkeiten, vielen Menschen auf dieser Suche zu helfen. In einer Zeit wo es vielleicht andere schützende Orte nicht mehr in dem Ausmaß gibt, um diesem neuen Bewusstsein Unterschlupf zu gewähren.

Die Kosten von Rundhäusern:
Je nach Größe und Ausführung und natürlich der Auswahl der Materialien kostet so ein selbstgebautes Haus wirklich nicht viel. Ein Beispiel: Ein 25m² Holzhaus mit Bodenisolierung, Doppelwänden, Holz-Schindeldach, wie hier oben im Bild, kostet etwa 3500€ für alle Materialien. Eine einfache Jurte in der selben Größe etwa nur die Hälfte, also 1800€. Ein Metall-Rohr-Dom ohne Fußboden und mit einfacher Plastikplane kommt, bei gleicher Größe, auf nur 500€ Materialkosten.

Wenn Sie jetzt z.B. noch 600€ Miete zahlen, dann haben Sie die Materialkosten innerhalb weniger Monate schon wieder zurück und Sie haben jeden Monat 600€ mehr. Damit können Sie mehr Urlaub machen, oder bessere Lebensmittel einkaufen, oder einfach weniger arbeiten gehen.
Hört sich das nicht wirklich verlockend an ?

Wenn Sie zwei Jahre lang in Ihrem selbstgebauten Eigenheim gewohnt haben, dann haben Sie schon 14400€ gespart, das reicht vielleicht schon um den Pachtgrund für Ihr Häuschen kaufen zu können. Wenn Sie 10 Jahre darin gewohnt haben, dann haben Sie schon 72000€ gespart, das reicht mit ein paar Anderen zusammen schon um einen kleinen Selbstversorger Bauernhof zu erwerben. Dann seit ihr vielleicht eines Tages ganz und gar unabhängig.
Und Sie waren zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens immer ein freier Mensch geblieben. Sicher ist es viel gefährlicher für Leib und Seele ein Miet- oder Hypotheken-Sklave zu sein.

Lieber ein Rundhaus bauen als Beton-Schulden abbezahlen.
Diese alternativen Bauweisen haben das Potenzial, uns den Weg in die materielle Unabhängigkeit zu bahnen. Steht doch herkömmliches Bauen und Wohnen in Miete oder mit Zinsen an der Spitze der menschlichen Ausbeutung.
Und soweit uns die neue Bauweise aus der Schuldenfalle üblicher Baukosten befreit, wird uns dazu die nötige Frei-Zeit und Muße geschenkt, um kreativ tätig zu werden. Mögen wir sie nutzen, um das zu erforschen und zu pflegen, was uns erneut in Einklang mit dem Ganzen bringt.

Analog zur Inneren Mitte erinnert uns der Aufenthalt in Rundbauten genau daran, unser bewusstes Sein in der eigenen Mitte, in uns selbst zu finden und nicht im Außen durch Gehorsam und Anpassung zu suchen.
Je industrieller unsere Bau-, Wohn- und Lebensformen werden, desto mehr machen sie uns seelisch und körperlich krank. In den künstlichen Asphalt- und Betonwüsten der Städte mit ihrer Lärm-, Feinstaub- und Elektrosmogüberlastung sind Gesundheit und Lebensqualität immer schwerer zu bewahren und werden zunehmend zur Frage eines gut gefüllten Bankkontos. Zwischen Arbeitsstress, Verkehrschaos, geschädigter Umwelt, Industrienahrung, Reizüberflutung, Zeitmangel und degenerierten Beziehungen verkommt die Lebenslust und endet oft in der Flucht in den Konsum. Nun lebt der Mensch ja aber nicht nur vom Brot allein!

Rundbauten sind Gesund:
Zum runden Wohnen gehört ein "rundes" Leben. In diesem Fall kommt beides einander entgegen: äußeres Wohnen und inneres Erleben. Denn ein "Wohlfühl-Nest" heißt auch, dass das Gefühl der Zentriertheit von außen her unterstützt wird. Das Wiederfinden der "Inneren Mitte" ist so entscheidend und elementar, dass es gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.

In Rundbauten gibt es keine Ecken, an denen man sich stoßen könnte, ebenso wenig solche, in denen irgend etwas vergessen herumliegen könnte. Ein Rundbau in dieser leichten und ökologischen Bauweise trennt das Wohnen und Leben des Menschen nicht von seiner Umgebung ab, sondern verbindet ihn damit. Dies alles lässt Rundbauten für uns zu einem Symbol der Beweglichkeit, der Veränderung und in der gegebenen Situation unserer industriellen Krise des Aufbruchs werden, während sie gleichzeitig traditionelle Werte in Erinnerung bringt. Sie sind damit für den westlichen Menschen so etwas wie ein Jungbrunnen, der ihn zu seinen Ursprüngen zurückführt und ihn zwingt, aufs Neue darüber nachzudenken, warum er lebt und wie er lebt.

Rundbauten leben vom Prinzip des Minimalismus, Pragmatismus und der Mobilität. Das vermittelt dem Menschen ein Lebensgefühl der Leichtigkeit, des Provisorischen und der Vergänglichkeit. Man kommt dem Tod und damit dem Leben näher als in einem Haus, das für Ewigkeiten gebaut scheint.

Runde Wohnformen generieren eine völlig andere Energie, nämlich eine sprichwörtlich runde Einheitsenergie, die alles zusammenhält und dazu auch einen energetischen Schutzwall bildet, der zugleich sehr verankert ist in Mutter Erde. Diese Schutz gewährende energetische Abgrenzung jeder Familie und jeder Lebensgemeinschaft die diese Rundbauten bewohnt, erlaubt ihnen eine volle Entfaltung ihrer eigenständigen Energie. Diese rund-energetische Struktur fügt sich zugleich harmonisch und ergänzend in den Zusammenhang einer Dorfgemeinschaft ein. Genau darin lässt sich auch die größte Aufgabe und Zukunft dieser Wohnform erkennen.

Eckiges Wohnen vergewaltigt unsere Seele mit seinen schädlichen Schwingungsmustern.
Ich habe da eine Theorie, dass Räume mit parallelen Wänden wie ein Schwingungs-Kondensator auf uns einwirken. Ähnlich wie bei zwei exakt parallelen Spiegeln, die das Licht immer hin und her werfen, entsteht sicherlich auch hier ein starkes Schwingungsfeld, das auf unseren Organismus Einfluss nimmt. Sobald sich keine parallelen Wände in einem Raum befinden ändert sich diese besondere Art der Rückkopplung und die Energie des Raumes ist nicht mehr so dominant und kann dadurch viel leichter von den darin lebenden Menschen ausgefüllt werden. Für Rundhäuser empfehle ich deswegen auch immer ungerade Teilungen zu verwenden. Also 7-Eck, 9-Eck, 11-Eck usw... damit keine parallelen Wände entstehen.

Aber auch für unsere Biosphäre ist Rundbauten ein gehbarer Weg, der wirklich in eine zukunftsweisende Richtung zeigt. Heraus aus der Sackgasse der immer noch steigenden CO² Werte, heraus aus dem Stahl-Beton-Wahn unserer ach so modernen Zeit. Sie sind das genaue Gegenteil, eine Löwenzahnblüte inmitten all dieser Miseren unserer finanziellen und asphaltierten Sackgassen.

Rundhäuser bieten ein Wohnklima zum Wohlfühlen:
Wer je schon einmal in einem Holzhaus gelebt hat, wird das wunderbare Wohnklima nur bestätigen können. Die kalten Füße und die Schimmelpilz fördernde Feuchtigkeit, die wir von den vielen alten Stein oder Betonhäusern her kennen, gehören hier der Vergangenheit an.
Wenn das Haus nicht zu groß gebaut ist, muss auch nur dann geheizt werden, wenn sich auch jemand darin befindet, denn ein kleiner gut isolierter Raum ist schon in wenigen Minuten mit wenig Energie auf angenehme Wohntemperatur erwärmt.
Ein solcher mobiler, extrem kostengünstiger und nicht länger naturschädigender Wohnbau (der die Erde nicht verletzt) ist auch hierzulande möglich. Der ökologische Fußabdruck reduziert sich damit auf einen Wert, der mit gewaltigem Abstand von gängigen Bauweisen der geringste sein dürfte, der überhaupt mit biologischem Material erreichbar ist. Sie verursachen keine Bodenversiegelung - nach dem Entfernen ist der Platz wieder Natur pur.
Leichte Rundbauten sind meist praktisch vollständig verrottbar, und es werden auch keinerlei Umweltschäden während des Gebrauchs verursacht.
Zusätzlich reduziert die runde Form die Außenfläche und damit den Energieverlust um ein weiteres Viertel. Mit einer Isolierung aus Strohballen lässt sich unschwer der Standard eines Niedrigenergie-Hauses erreichen, bei bestem Raumklima, so dass im Winter ein kleiner, mit (Abfall-)Holz beheizter Ofen ausreicht.
Sie können damit ohne Weiteres vollständig energieautark sein. Solar- und Windenergie für den Strom, sowie feuerfreie Erdwärme- bzw. Mikrobenheizung etc., wobei letztere auch Gas zum Kochen und jede Menge Humus für eine autarke Ernährung produziert.

Nicht zu vergessen - der unglaublich günstige Preis: Diese Wunderdinger kosten selbst im Fertigbau höchstens ein Drittel sonstigen Wohnbaus und im Eigenbau nur rund ein Zehntel dessen.
Vorteihaft auch der geringe Arbeitsaufwand: Rundbauten sind generell wesentlich leichter und rascher zu erstellen als die üblichen Bauquader. Diese Bauweise erfordert nur relativ wenig industrielle Arbeitsprozesse. Sie beruht weitestgehend auf primären Naturmaterialien und ist mit ganz einfachen Maschinen und Werkzeugen erstellbar - Und das mit ganz hervorragenden Statik-Eigenschaften!

Hier dazu ein interessantes Video:


Jurten (Yurts) , eine uralte Tradition:
Jurten gehören zu den erdbeben- und sturmsichersten Bauwerken der Welt überhaupt! Die Jurte repräsentiert eine uralte Bautechnik, die sich schon Jahrtausende bewährt hat, und die sich wieder bewähren wird, weil sie naturgemäß ist, weder Mutter Erde schädigt, noch irgendwelche unangemessenen Kosten verursacht, also keine untragbaren Belastungen, die in Zukunft keinem Menschen mehr zugemutet werden sollten.
Jurten sind winter- und wetterfeste, kreisrunde, in ein- bis zwei Tagen aufbaubare, "mobile Nomadenzelte". Nach einer bis drei Jahrtausende zurückverfolgbaren Entwicklung sind sie in den extremsten Klimagebieten der Mongolei und des Altai-Gebirges sturmfester als viele herkömmliche Wohnbauten. Sie überstehen stärkste Erdbeben, Schnee, Eis, Hitze und sogar Stürme bis 300 km/h!

Alte Tradition vereint mit neusten Bau-Techniken.
Die Jurte ist eine der ältesten, großartigsten und dauerhaftesten architektonischen Bauten in der Wohnkultur der Menschheit. Inzwischen wurde jedoch die traditionelle Jurtenbauweise so weiterentwickelt, dass sie auch für unser feuchtes Klima voll tauglich ist - also auch bei viel Regen und im Winter bei hohem Schnee. Und natürlich muss sie die für unseren verwöhnten Geschmack erforderliche Wohnqualität bieten!
Verwendbar sind diese Eco-Bauten außer zum richtigen Wohnen auch noch als Atelier, Meditations-, Gäste- Gemeinschafts-, Schulungs-, Verkaufs-, Therapie-, Massage-, Friseur-, Wellness- etc.-Raum. Aber auch als Gartenhäuschen, Weekend-, Ferien-, Schie- bzw. Berg-, Katastrophen- und Notunterkunft, auch als Forschungszelt usw. Die Möglichkeiten sind hier sehr flexibel und fast unbegrenzt.

Natürlich werden die Behörden mit allen Mitteln versuchen, diese neue Wohnform in die Illegalität abzudrängen. Wie eng die Baugesetze auch geschrieben sein mögen, es gibt durchaus passende "Schlußflöcher", wie z.B. eine Jurte als "Hausboot" zu bauen oder andere Möglichkeiten. Nun, da sog. "staatliche" Einrichtungen eher von Menschen besetzt sind, die sehr konservativ und selten kreativ, schon gar nicht in Richtung "selbständige Eigen-Verantwortung" denken, tun sie sich erst mal schwer, solche Wege des Bauens und Wohnens zu verstehen und gutzuheißen. Hier ist unser Einfühlungsvermögen gefragt! Wenn wir sie als MENSCHEN ansprechen und nicht als "Handlanger eines (feindlichen) Machtapparats", können wir sie durchaus als kooperative "Verbündete" erleben, die uns helfen, die passenden Schlupflöcher für unser Vorhaben zu finden. Der Druck und die Absurdität der alten Strukturen tut ja auch ihnen weh, und es liegt an uns, an unserer Art, wie wir damit umgehen! Wir - die Kulturell Kreativen sind die Brückenbauer, um diese alten Strukturen gemeinsam und nicht im Kampf "gegen" sie oder etwas aufzulösen... Wir - das Volk - sind nicht ihre Bittsteller, sondern ihre Auftraggeber!

Ich möchte mich für ihr ausdauerndes Lesen bedanken und diesen langen Artikel mit einem wirklich tiefen Lieblings-Spruch eines guten Freundes beenden: „Es verhindert sich von selbst, was nicht entspricht“
Denken Sie mal drüber nach...


Solarmichel &
Dr. Claudius Kern